Einrichtung - Häuschen

Ein Häuschen ist das zentrale Einrichtungselement im Hamsterheim.

Dort verschläft der Hamster den Tag über, nutz es als Futterbunker und Toilette und Rückzugsmöglichkeit. In der Heimtierhaltung ist dies der Ersatz für seinen unterirdischen Bau!

 

Ein oder mehrere Häuser müssen also Bestandteil eines artgerechten Hamstergeheges sein!

 

Am besten eignen sich Mehrkammernhäuser, da dort der natürliche Bau des Hamsters am besten Nachempfungen werden kann.

Der Hamster kann sich also die verschiendenen Kammern als Toilette, Vorratskammer und Schlafkammer einrichten.

Da Hamster sehr reinlich sind, nutzen sie eine bestimmte "Pipiecke" und sie gewohnen sich leicht an eine Keramit(eck)toilette, die der Körnergeber leicht reinigen kann!

 

Das Hamsterhaus sollte keinen Boden haben, da der Hamster auch im Häuschen gerne buddelt und das Haus so nicht verschmutzt wird (und nur die Einstreu gewechselt werden muss).

Für eine einfache Nestkontrolle gibt es Häuser, deren Dach abnehmbar ist.

Dies erleichtert die Arbeit des Körnergebers, ist aber nicht umbedingt notwendig.

Empfehlenswert ist auch ein Haus mit mehreren Ausgängen, da sich die Hamster dort sicherer fühlen!

 

Im Handel werden oft zu kleine Häuser für Mittelhamster angeboten (diese sind dann für Zwerghamster geeignet). Wichtig ist vor Allem die Größe der Eingangslöcher. Diese sollten bei Mittelhamstern nicht kleiner als 7cm, bei Zwerghamstern 5cm sein, damit die Hamster mit gefüllten Backentaschen nicht stecken bleiben!

Kleinere Löcher (z.B. bei "Fenstern") sollten entweder vergrößert oder gesichert werden, damit kein Köpfchen stecken bleiben kann!

 

Häuser können sehr einfach aus Pappelsperrholz und Leim selbst gebaut werden. (Empfehlenswert sind zudem sogenannte Gehrungszwingen/Winkelspanner)

 

Sehr schöne Häuser gibt es hier: